JIMMY COBB: Der legendäre Jazzdrummer ist mit 91 gestorben

May 2020

Jimmy Cobb ist am 24. Mai im Alter von 91 Jahren zuhause in Manhattan gestorben. Gemäss seiner Ehefrau Eleana Tee Cobb war Lungenkrebs die Todesursache. Als Drummer zeichnete sich sein Spiel vor allem durch eine starke und immer unverkennbar swingende Präsenz aus.

 Am 20. Januar 1929 in Washington, D.C. geboren und von Kenny Clarke und Max Roach inspiriert, profilierte sich James Wilbur Cobb noch als Teenager lokal als Drummer und spielte in Washington auch schon mit Billie Holiday, Charlie Parker und Miles Davis. Auf Tournee ging er erstmals mit Earl Bostic. Aus Jimmy Cobbs fünf Jahren mit Earl Bostic ergaben sich auch zahlreiche Auftritte und Aufnahmen mit Dinah Washington, sowie die langjährige Verbindung mit Pianist Wynton Kelly. Es folgten Aufnahmen für Cannonball Adderleys frühe Alben und etwas später der Einstieg in das Miles Davis Sextett mit Cannonball und John Coltrane. Nach der Zusammenarbeit mit Miles Davis, u.a. auf dem legendären Album "Kind of Blue" war Jimmy Cobb bis 1969 und dem Tod des Bassisten Paul Chanmbers Mitglied des Wynton Kelly Trio. Aufnahmen als Leader machte Jimmy Cobb erstmals in den 1980ern. Als Lehrer an der New School in New York und durch seine Band Cobb's Mob wurde zu einem wichtigen Mentor von Musikern wie Roy Hargrove, Christian McBride, Brad Meldau und Peter Bernstein. Jimmy Cobb blieb bis zum Ende seines Lebens als Drummer und Lehrer aktiv. Thank you and we'll miss you Jimmmy. 

Elias_Bernet_Band.jpg

© 2017 by Jazztime AG

marketing@jazztime.com  | Landstrasse 81a | 5430 Wettingen | Schweiz | +41 /  56 483 3737