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JAZZTIME im Februar: Ein Hoch auf die Schweizer Jazz- und Bluesclubs!

Fabrice Müller, Redaktion

Wir befinden uns mitten in der Clubsaison. Zahlreiche Jazz- und Bluesclubs leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Kulturszene der Schweiz. Die kulturelle, wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Clubs wird auch wissenschaftlich bestätigt. In den Beiträgen der Februar-Ausgabe stellen wir engagierte Jazz- und Bluesclubs ins Zentrum.

23. Januar 2026

«Der Jazz Club Luzern ist für die Stadt Luzern, die Region und die ganze Schweizer Jazzszene seit jeher eine Institution», sagt Peter Wespi, der den Verein zusammen mit Roli Bühler im Co-Präsidium führt. Peter Wespi arbeitet als Saxophonist, Produzent, Komponist und Dozent; Roli Bühler ist IT-Fachmann und Amateurmusiker an der Posaune. Ursprünglich zählte der Jazz Club Luzern über tausend Mitglieder. Aktuell gehören 335 Personen zum Verein.

Erfreuliche Entwicklung

«Wir wollen die Bedeutung des Jazz Club Luzern wieder steigern», betonen die beiden Co-Präsidenten, die vor neun Monaten die Leitung des Vereins übernommen haben – zusammen mit ihren ebenfalls neuen Vorstandskollegen Gabriela Martina, Komponistin, Musikerin und Musikdozentin, und Bernd Krause, Service Manager sowie Jazz- und Vinyl-Liebhaber. Aktuell zeige die Richtung wieder nach oben, freut sich Roli Bühler. Dies seien die ersten Früchte ihrer Arbeit und Zeit, die sie in den Verein investiert haben.

Auch Christian Jott Jenny, Direktor und Gründer des Festivals da Jazz St. Moritz, kommt im nächsten JAZZTIME zu Wort - zum Beispiel so:

Man kennt Dich in verschiedenen Rollen: als Sänger, Veranstalter, Musikproduzent und Gemeindepräsident von St. Moritz. Wie wichtig ist es Dir, immer wieder mit verschieden Hüten und Aufgaben am Werk zu sein?

Christian Jott Jenny: Es ist mir piepegal. Ich habe noch nie darüber nachgedacht.

Längst eine Institution – und eng mit Dir verbunden – ist ja das Festival da Jazz in St. Moritz. Was bedeutet Dir dieses Festival?

Es ist mein ältestes Kind und soeben erwachsen geworden. Man kann es vergleichen mit einem Öltanker, der clever navigiert werden will. Das Festival ist meine Konstante im Jahr. Ich liebe es über alles!

Wie hat sich das Festival seit der Gründung 2007 entwickelt?

Ich hoffe sehr gut. Aber das muss das Publikum beurteilen. Spass am Rande: Von vier auf 64 Konzerte! Alles, was im Jazz Rang und Namen hat und noch lebt, hat sich bei uns schon die Klinke in die Hand gegeben. Viele grosse Namen sind zwar mittlerweile von uns gegangen, aber es kommen ja tolle junge Leute nach – das ist grandios! ...

Erfahren Sie mehr über die engagierten Macherinnen und Macher von Schweizer Jazz- und Bluesclubs in unserer nächsten JAZZTIME-Ausgabe.

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