
Freie Hand für sechs Musik-Persönlichkeiten

CARTE BLANCHE – Auf diese Künstlerinnen und Künstler darf sich das Publikum im Zürcher Jazzclub Moods in der kommenden Saison 2026/2027 freuen.
21. Mai 2026
Eine Carte Blanche im Moods zu erhalten, ist nicht nur ein Auftrag, sondern ein Vertrauensbeweis der Zürcher Jazzszene. Sechs Künstlerinnen und Künstler bekommen damit freie Hand, ihre musikalischen Visionen ohne Vorgaben umzusetzen. Ort, Zeitpunkt, Format: alles liegt bei ihnen.
Elmar Frey und Luca Koch
Für die Saison 2026/27 hat der MusikerInnenrat erneut sechs Persönlichkeiten ausgewählt, die den Jazz in Zürich prägen und weiterdenken. Da ist etwa Elmar Frey, ein Schlagzeuger, der seit Jahren mit den wichtigsten Stimmen der Szene unterwegs ist, und dessen Carte-Blanche-Projekt wohl einige Überraschungsgäste bereithalten dürfte. Luca Koch, Sänger*in, Dichter*in und Performer*in, verbindet Musik und Sprache mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit – und arbeitet bereits an einer möglichen Zusammenarbeit mit Marina Mello, der brasilianischen Harfenistin, die Zürich längst zu ihrer künstlerischen Heimat gemacht hat.
Aio Frei und Arthur Hnatek
Mit Aio Frei erhält eine nonbinäre Soundartist-Person eine Carte Blanche, die Hörgewohnheiten hinterfragt und Räume schafft, in denen Zuhören selbst zur Kunst wird. Matthieu Mazué, frisch geprägt von einem halben Jahr in New York, bringt die Energie des «Big Apple» zurück nach Zürich. Und Arthur Hnatek, der Grenzen zwischen Jazz und elektronischer Musik mühelos verwischt, dürfte mit seiner Carte Blanche erneut beweisen, wie kraftvoll Drums und Elektronik verschmelzen können.
Sechs Künstlerinnen und Künstler, sechs Freifahrtscheine, unzählige Möglichkeiten. Wir freuen uns auf eine Saison voller Mut, Neugier und Musik, die man so noch nicht gehört hat.
Marian Maerki
www.moods.ch