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Zurück zu den Wurzeln: Kay Zhang widmet sich den «Ancestral Roots»

Kay Zhang ist eine Künstlerin, die sich in vielen Disziplinen zuhause fühlt. In ihrem Schaffen erforscht sie das Zwischenleben durch Klang, Performance, Kuration und Recherche. Diese Vielseitigkeit prägt auch ihre Carte-Blanche-Abende im Zürcher Jazzclub Moods, für die sie internationale WeggefährtInnen eingeladen hat.

11. Dezember 2025

Kay Zhangs Arbeit verbindet transdisziplinäre Kunst, queere feministische Theorie und Klangökologien zu einem vielschichtigen Ganzen. Ihrem Ziel treu, Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammenzuführen, öffnet sie ihre Carte Blanche bewusst für andere Stimmen. Gemeinsam mit Stanford Chen und Tracy September widmet sie sich unter dem Übertitel «Ancestral Roots» dem Thema kultureller Herkunft in Musik und Kunst.

Stimme, Elektronik, Texte, Archive und Feldaufnahmen

Der erste Abend am 19. Januar wird gemeinsam mit Tracy September kuratiert. Die in Südafrika geborene und heute in Zürich lebende Musikerin, Performerin und Forscherin verwebt Stimme, Elektronik, Texte, Archive und Feldaufnahmen zu Erzählungen, die in Ritualen und Gemeinschaft wurzeln. Für diesen Abend lud sie Gugulethu Duma alias Dumama ein – eine Musikerin und Soundpoetin, die traditionelle Darstellungsweisen südafrikanischer Klang- und Performancekultur kritisch hinterfragt und dekonstruiert.

Holland Andrews und Yunya Edi Kwon aus New York

Ihr zweiter Abend am 8. März, den Zhang selbst kuratiert, bietet den beiden New Yorker KünstlerInnen Holland Andrews und Yunya Edi Kwon eine Bühne. Ihre gemeinsame Praxis versteht sich als verkörperte Erweiterung ihres Lebens als RitualistInnen, spirituelle BegleiterInnen und PartnerInnen. Ihre noch nicht fertiggestellte Oper «How Does It Feel to Look at Nothing» eröffnet einen transdisziplinären Raum der Konvergenz für ihr gemeinsames Leben, ihre queer-trans Familie und ihre kreativen Abstammungen, getragen von den grundlegenden Fragen, die sie verbinden und inspirieren.

Interdisziplinärer Künstler und Dichter

Den Abschlussabend am 24. Mai gestaltet Zhang zusammen mit Stanford Chen. Chen, Sohn taiwanesischer US-Einwanderer und inzwischen Wahlzürcher, ist interdisziplinärer Künstler und Dichter mit einem Hintergrund in Krebsbiologie. Er bringt die Autorin, Sängerin und Soundkünstlerin LaTasha N. Nevada Diggs auf die Bühne. Ihre Performance reagiert auf die Themen Third Culture Kids und Ancestral Roots durch ein dynamisches Geflecht aus Klang, Sprache und poetischer Gesten.

www.moods.ch

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