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Mit hochkarätigem Programm dem Frühling entgegen

Vom 10. bis 18. April bahnt sich das Cully Jazz Festival erneut seinen Weg durch den Frühling und läutet die Festivalsaison in der Genferseeregion ein.

11. März 2026

Die postbalkanische Brassband Traktorkestar feat. Stephan Eicher, Erika Stucky & Elina Duni aus Bern eröffnet die Ausgabe und vereint drei Schweizer Persönlichkeiten rund um das Instrumentalensemble. Am nächsten Tag stehen Harmonie und Genialität auf dem Programm, wenn die legendären The Bad Plus zusammen mit Chris Potter und Craig Taborn das Repertoire von Keith Jarrett und seinem American Quartet neu interpretieren. Unter der Leitung des jungen Posaunisten und Preisträgers des Prix Mentorat Cully Jazz 2025 eröffnet CJO plays Victor Decamp diesen dreiteiligen Abend, der mit dem Konzert des britischen Trios Mammal Hands endet.

Richard Galliano und das New Viaggio Trio

Am Dienstag bieten Richard Galliano und sein New Viaggio Trio einen nostalgischen Einblick in die einzigartige Atmosphäre des legendären Albums „Viaggio“, das 2025 neu aufgelegt wurde. Am Mittwoch versammelt der tunesische Oud-Meister Anouar Brahem drei hochkarätige Instrumentalisten um seine Suite zarter Kammermusikstücke: „After the Last Sky“. Das zweite Wochenende steht ganz im Zeichen der Vielfalt afrikanischer Musiktraditionen. Der vielseitige Bassist Richard Bona mit seiner beeindruckenden Karriere entführt das Publikum in seine Welt, die tief in seinen kamerunischen Wurzeln verankert ist. Zwei bedeutende Frauen der westafrikanischen Musikszene bilden den Abschluss der Veranstaltung.

Dynamische angelsächsische Szene

Bei Next Step steht die dynamische angelsächsische Szene im Rampenlicht. Der amerikanische Trompeter, Komponist und Produzent Theo Croker präsentiert am ersten Samstag sein neues Album „Dream Manifest“ – eine gewagte Mischung aus Jazz, experimentellem Hip-Hop und Soul. Das Jazzquartett Ruby Rushton und der Soul- und Funk-Sänger Reuben James sorgen am Dienstag und Mittwoch für britischen Groove. Am zweiten Freitag teilt der in Glasgow lebende Multi-Instrumentalist und Produzent corto.alto seine pure kreative Energie, indem er die Genres von Dance Music bis hin zu klassischem Hip-Hop kompromisslos neu interpretiert.

Eine Vielzahl von Klavieren

Das Klavier – oft solo, aber nicht nur – steht dieses Jahr im Mittelpunkt einer Vielzahl von Angeboten. Im Chapiteau repräsentiert die Freiburgerin Manon Mullener mit ihrem Quintett den Nachwuchs des Schweizer Jazz. Auf derselben Bühne werden am Donnerstagabend zwei junge Pianisten mit ihrem innovativen Ansatz für Neoklassik und Pop im Rampenlicht stehen. Jamie Duffy schafft mit Kompositionen, die von den folkloristischen Landschaften seiner irischen Heimat inspiriert sind, eine intime und filmische Atmosphäre. Im zweiten Teil wird der begnadete Kanadier Tony Ann sein Publikum mit intensiven Melodien und schwindelerregenden Harmonien verzaubern. (pd)

OFF-Programm

Vom 10. bis 18. April wird parallel zu den 36 Konzerten des IN-Programms Musik von 17 Aussenbühnen und Kellern im Herzen von Cully erklingen. Mit fast 100 kostenlosen Konzerten bietet das OFF-Programm einen vielfältigen Überblick über die dynamische Schweizer Nachwuchsszene. Auch traditioneller Jazz kommt nicht zu kurz, und Liebhaber klanglicher Entdeckungsreisen können abseits der ausgetretenen Pfade auf abenteuerliche Projekte stossen.

Infos und Tickets: www.cullyjazz.ch

Übernachtung und Konzertkarte mit wenigen Klicks auf www.montreuxriviera.com


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