top of page

JAZZTIME im Juni: Kreative Welt mit Chancen und Herausforderungen

Jazz als Beruf – Wie schwer ist es, als junge Musikerin oder Musiker im Jazz oder Blues Fuss zu fassen – und von der Musik zu leben? Wir berichten aus der Perspektive von Musikschaffenden, der Musikergewerkschaft, einer Hochschule und einem Jazz-Label.

21. Mai 2026

Wie beurteilt Florian Keller vom Label Intakt Records den Arbeitsmarkt für Schweizer Jazzmusikerinnen und -musiker, insbesondere für die Jungen, die frisch von den Hochschulen kommen?

Florian Keller: Als schwierig. Es herrscht grosse Verunsicherung. Man hört von immer mehr Musikerinnen und Musikern, dass sie es sich nicht mehr leisten können, vom Spielen zu leben, und man hört von Leuten aus der Szene, die nicht mehr weitermachen: Tontechnikerinnen und -techniker, Labels, Booking-Agenturen usw. Ein fortschreitendes Wegbrechen von Infrastrukturen ist die Folge. Dadurch ist es für Absolvierende von Hochschulen noch schwieriger, den Schritt aus der akademischen Blase in die weite Welt der Musik zu machen, und trotz der vielen Hochschulen sind die begehrten Lehrpersonen- und Dozierenden-Plätze beschränkt. Ich denke, um als Musikschaffende zu reüssieren, braucht es viel Zusammenarbeit. Wenn ganze Bereiche wegfallen, wird es stets schwieriger, und die Künstlerinnen und Künstler müssen noch mehr selber machen. Und diese Lösung des Do-it-yourself-Musikers führt, so glaube ich, oft zu einer Überforderung. Alles alleine zu stemmen, ist schier unmöglich.

Lesen das ganze Interview in der Juni-Ausgabe von JAZZTIME!
->Verpassen Sie auch unsere Video-Podcast-Vorschau für die Juni-Ausgabe nicht:
https://drive.google.com/file/d/1z72J5rXKFiDkBZctMxrkIlGaIxoYecLx/view?usp=drive_link

«Die Realität von Musikschaffenden muss gesellschaftlich stärker sichtbar werden»

Der Berufsverband Sonart vertritt die Interessen der Schweizer Musikschaffenden. Wie schätzt Philip Kluge, verantwortlich für Office Management und Jazz, die Situation von Jazzmusikerinnen und -musikern ein?

Philip Kluge: Das lässt sich schwer verallgemeinern, da je nach Genre und Arbeitsmodell grosse Unterschiede bestehen. Insgesamt bleibt der Berufseinstieg angespannt – vor allem wegen der schwierigen Rahmenbedingungen in der Musikbranche.

Junges Blut für die Jazz-Szene

Wir haben uns mit zwei Jazz-Studenten unterhalten, die demnächst den Schritt in die Profi-Musik wagen. Mit welchen Projekten und Gefühlen sind sie unterwegs?

„In meinem Herzen bin ich Musiker und Handwerker zugleich“

Der Gitarrist René Rothacher aus Rheinfelden wurde an der 14. European Blues Challenge im polnischen Katowice ausgezeichnet. Dort stand er mit der Eve Gallagher Band auf der Bühne. Beruflich schlägt sein Herz für die Musik, aber auch für das Handwerk.

Erfahren Sie mehr über seinen spannenden Werdegang im nächsten JAZZTIME!

Florian Keller, Intakt Records

Webseiten Banner_Thurgau .jpg

© 2026 by Jazztime AG

marketing@jazztime.com  | Sandstrasse 12 | 5432 Neuenhof | Schweiz | +41 /  56 483 3737

bottom of page