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JAZZTIME im September: aussergewöhnliche Konzertkonzepte

In diesen Tagen erscheint die September-Ausgabe von JAZZTIME. Im Fokus stehen aussergewöhnliche Konzertkonzepte sowie deren Macherinnen und Macher dahinter. Weiter haben wir uns mit Joe Haider, mit seinen 90 Jahren ein Urgestein in der Jazz-Szene, unterhalten. Und wie gewohnt dürfen auch viele Infos und Tipps rund um Clubs und Festivals in der Schweiz nicht fehlen.

26. August 2026

Unter dem Blätterdach von drei Linden befindet sich die Bühne. Nur wenige Meter dahinter fliesst die Aare vorbei. Seit 2020 finden hier in den warmen Monaten drei bis vier Jazzkonzerte statt. „Jardin du Jazz“ nennt sich die Konzertreihe. Der lauschige Garten mit seinem besonderen Ambiente wird zur Konzertbühne, wo man im ungezwungenen Rahmen Jazz entdecken und bei einem kühlen Getränk geniessen kann.
Hinter dem Projekt „Jardin du Jazz“ stehen die drei Musiker Rafael Baier (Sax), Jodok Hess (Piano) und Fridolin Blumer (Bass). Rhythmisch begleitet werden sie zudem durch den Schlagzeuger Michael Hammer. Was genau hinter diesem besonderen Projekt steckt, verraten wir Ihnen in unserer September-Ausgabe. Wir stellen ihnen aber auch noch drei weitere besondere Konzertkonzepte und die Menschen dahinter vor. Lassen Sie sich überraschen!

Interview mit Joe Haider: «Man darf nie ganz mit sich zufrieden sein – sonst stirbt man»

Mit seinen 90 Jahren hat Joe Haider mit Wurzeln in Darmstadt und Stuttgart viele Spuren in der internationalen Jazzszene hinterlassen. Kein Wunder, gilt er als Urgestein des europäischen Jazz. Wir haben uns mit Joe Haider über seine aktuellen Produktionen unterhalten.

Bill Evans und Miles Davis standen im Zentrum ihrer beiden letzten Projekte, auf die ich gerne zu Beginn unseres Gesprächs etwas näher eingehen würde. Welche Idee steckt hinter der Produktion mit den Werken von Bill Evans?

Joe Haider: Die Idee dazu entstand vor zwei Jahren. Die Produktion soll an das erste Trio von Bill Evans erinnern. Ich spielte mit dem Bassisten Lorenz Beyeler und dem Schlagzeuger Tobias Friedli. Wir beschäftigten uns mit den Songs aus den New Yorker Village Vanguard Sessions des Bill Evans Trio mit Scott LaFaro und Paul Motian. Ihre Konzerte beeinflussten 1961 den Klang vieler Klaviertrios bis hin zu jenen von Keith Jarrett, Gary Peacock und Jack DeJohnette.

Was war Ihnen bei diesem Projekt besonders wichtig?

Als Evans-Fan von jung auf war das Projekt für mich eine Herzensangelegenheit. Ich legte Wert darauf, die Stücke ganz im Stil seines Trios zu spielen. Dies setzte eine detaillierte Analyse der Stücke und der Spielweise aller drei Musiker voraus. Bill Evans trat in New York jeweils am Sonntag von 16 bis 18 Uhr an den Village Vanguard Sessions auf. Getreu dem Original haben wir auch unsere Konzertzeiten entsprechend eingeplant.

Das vollständige Interview finden Sie in unserer nächsten JAZZTIME-Ausgabe. Dort spricht Joe Haider unter anderem über die Produktion «Miles For Ever» und wie es sich anfühlt, als Urgestein in der Jazzszene zu gelten.

Drei Stimmen, zwei Premieren, drei Facetten des Jazz

Blue Monkey Jazz: Seit 2021 bringt der Intendant Dimitri Monstein internationale und nationale Spit-zenmusiker in die Zürcher Altstadt. Auch 2026 steht der intime Zunftsaal im Zunfthaus zum Königstuhl vom 1. bis 29. Oktober wieder ganz im Zeichen des hochkarätigen Jazz.

Sie sehen: Es gibt viele gute Argumente, Abonnentin oder Abonnent von JAZZTIME zu sein. Buchen auch Sie noch heute Ihr JAZZTIME-Abo unter: www.jazztime.swiss/abos


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