
St. Moritz wird zur Jazz-Hauptstadt

Das Festival da Jazz verwandelt St. Moritz vom 2. bis 26. Juli erneut in einen Hotspot für Jazzfans aus aller Welt. Mit Dee Dee Bridgewater, Diana Krall, Pat Metheny, Snarky Puppy und vielen mehr wartet ein Line-up der Extraklasse auf das Publikum.
22. Juni 2026
Das Line-up des Festivals hat es auch dieses Jahr in sich: Mit Dee Dee Bridgewater, Diana Krall, Tom Jones, Pat Metheny und Till Brönner sind gleich mehrere Stars von Weltformat angekündigt – flankiert von etablierten Acts der Jazzszene, Geheimtipps und dem einen oder anderen Rohdiamanten.
«Snarky Puppy» – ein musikalisches Ereignis
Ein absoluter Höhepunkt am diesjährigen Festival da Jazz ist der Auftritt von «Snarky Puppy». Dahinter steht ein loses Kollektiv von versierten Instrumentalisten, die Besetzung bei Konzerten ist sehr variabel. Das Resultat ist aber in jedem Fall ein musikalisches Ereignis mit einer breiten Palette an Einflüssen, darunter Funk, Rhythm & Blues, Hard Rock, Classic Soul, Modern Gospel, New Tech, Fusion und Jazz. Lassen Sie sich einnehmen von einer spürbaren Spielfreude, gepaart mit galoppierender Kreativität. Für das Konzert in St. Moritz bringt die Band folgendes hochkarätiges Line-up auf die Bühne des Hotel Reine Victoria: Michael League, Nate Werth, Bob Lanzetti, Jamison Ross, Justin Stanton, Bobby Sparks II, Michael ‘Maz’ Maher, Chris Bullock, Jay Jennings und Zach Brock. Türöffnung ist um 20.15 Uhr, Konzertbeginn um 21.00 Uhr.
Ein Festival der Orte
Was das Festival da Jazz seit jeher auszeichnet, ist seine Dezentralität. Neben der Hauptbühne im legendären Dracula Club finden Konzerte im Hotel Reine Victoria, im Badrutt’s Palace, auf der Terrasse beim Hotel Hauser, im Taiswald, in Stampa, in Pontresina und Celerina statt. Neu kommt in dieser Ausgabe der wundervolle «Globe» in Zuoz als Spielstätte hinzu. Die «Late Night Concerts», die traditionell jeden Freitag stattfinden, ziehen diesen Sommer ebenfalls in den Dracula Club – bei freiem Eintritt und mit viel tanzbarer Musik. Jedes Jahr ein Highlight sind zudem die Konzerte am Lej da Staz – dieses Jahr am 19. Juli mit To Athena und Candy Dulfer.
«Hidden Sessions» – Jazz im Guerilla-Stil
Eine Besonderheit sind die sogenannten «Hidden Sessions». Dabei handelt es sich um Konzerte, die bewusst nicht im offiziellen Programm auftauchen. Künstlerinnen und Künstler, die bereits auf der regulären Bühne zu erleben sind, spielen zusätzlich ein Konzert an überraschenden Orten – kurzfristig angekündigt und fast schon im Guerilla-Stil. Wer dabei sein will, abonniert den WhatsApp-Kanal des Festivals und muss sich dann sputen – denn bei den «Hidden Sessions» zählt jede Minute.
-▶ Alle Infos und Tickets: